In ihrer neuen Ausstellung untersucht Lizzy Ellbrück Ecken als Orte der Verdichtung und der Marginalisierung. In Prosa-Miniaturen fragen sie nach räumlichen Verbindungen, ornamentalen Brüchen und der Semantik des Randes. Sie machen Randerscheinungen – räumliche, materielle oder metaphorische – als potentielle Orte der Verwandlung, der Überschreibung und der Wortfindung, aus. Sie denken in der Ecke um die Ecke an die Ecke. Zur Vernissage spricht eine Eckensprecherin.
Lizzy Ellbrück ist Künstlerin und Gestalterin. Ihre Praxis ist geprägt von hingebungsvollem Changieren: Sie jongliert mit Sprache, manövriert durch Disziplinen, balanciert Dinge und Zuschreibungen und setzt sich kritisch mit dem Akt des Machens, der Geste des Zeigens und der Politik des Blicks auseinander.
Fotos: Installation "MEANDERING MARGINS, LIMINAL LINES", 2025,Cité internationale des arts, Paris.
© Lizzy Ellbrück.